Christian de Simoni wuchs in der Nähe von Olten auf. Er studierte zwischen 1999 und 2009 Germanistik und Medienwissenschaft an den Universitäten Köln, Zürich und Bern, wo er promovierte. Seine Dissertation "Es war auch ein Angriff auf uns selbst". Betroffenheitsgesten in der Literatur nach 9/11 wurde 2009 publiziert. De Simoni arbeitet als Ghostwriter für Politiker, Manager und Prominente und ist Verfasser zahlreicher Reden, Referate, Artikel, Interviews, Broschüren, Newsletter, Werbetexte, Lehrmittel und Drehbücher. Seine literarischen Vorbilder sind unter anderem Michel Houellebecq und angeblich Martin Walser. 2006 nahm er an der Prosawerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB) teil und erhielt 2009 den Literaturpreis Prenzlauer Berg für einen Auszug aus seinem ersten und bis anhin einzigen Roman Rückseitenwetter (2011). 2012 ist de Simoni, neben sechs anderen jungen deutschsprachigen Autorinnen und Autoren, für das dreimonatige Aufenthaltsstipendium im LCB ausgewählt worden. Ansonsten lebt er in seiner Wahlheimatstadt Bern, die er als „sehr schön und klein“ empfindet. (Quelle: Literapedia Bern, leicht bearbeitet.) 2013 gründet er mit den Berner Schriftstellern Hartmut Abendschein und Roland Reichen die Schriftstellergruppe „Hybrido Unreim“, die an diversen Orten auftritt und zeigen will, in welchem Verhältnis Literatur zu ihren Quellen steht. 2014 gewann er den Förderpreis Literatur des Kantons Solothurn. 2017 erscheint sein Essay "Das Rigilied. Herkunft und Bedeutung".

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